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Freitag, 9. Juli 2010

Bento # 11 mit indischem Tofu-Curry

Dieses Bento ist eine Mischung aus chinesischen und indischen Köstlichkeiten ^-^
Hineingepackt habe ich eine gedämpfte chinesische Hefeteigblüte mit Frühlingszwiebeln von gestern (blieb überraschend weich in meiner Brotdose! *-*), dazu in meinem Saucenbehälter etwas helle Sojasauce zum Dippen, einer Portion Basmatireis mit meinem Mandel-Curry-Furikake und einer Riesenportion spontan geköcheltes indisches Curry mit meinen Tofu-Puffs. Diese hatte ich ja letztens portionsweise eingefroren, und mußte es nur etwas auftauen lassen. Mit brühendem Wasser übergossen, war es auch schon einsatzbereit :)

So habe ich das Tofu-Curry gemacht:
Zuerst hatte ich gleich mal den Tofu in der Pfanne schön angebraten, dnn kam er wieder heraus. Nun habe ich in der Pfanne je 1 TL Senfsamen und Bockshornklee erwärmt, 2 Curryblätter, eine halbe rote getrocknete Chili (zerbröselt), 1/2 TL Kurkuma, einen halben gewürfelten Zwiebel und 1 TL Garam Masala zugegeben und gut gebraten, bis die Mischung schön geduftet hat.
Nun wanderten 3 größere Cockatiltomaten (geviertelt) in die Pfanne und ein viertel Glas Wasser. Spontan kam ich auf die Idee, alles etwas fruchtiger zu gestalten und schnibbelte schnell einen halben Pfirsich aus der Dose mithinein, der von gestern über war. Diese Mischung ließ ich 5 Minuten leicht köcheln, bis der Tofu wieder hineindurfte.


Noch mit Salz abgeschmeckt und mit frischem Koriander und ein paar Cashewnüssen bestreut, wanderte das Gericht in meine Bentobox. Schmeckte kalt auch wunderbar! *-*

Und hier ist das fertige Bento:

Oben: das Tofu-Curry auf indische Art


Unten: links Basmatireis mit Mandel-Curry-Furikake, rechts eine chinesiche Hefeteigblüte mit Frühlingszwiebel, dazwischen im Saucenbehälter helle Sojasauce

Dienstag, 6. Juli 2010

Tofu-Steak mit Pilz-Sauce

Oh Mann, eine der besten Saucen die ich jemals gegessen habe!! *-* Das Rezept hierfür - auf japanisch heißt übrigens Tofu mit Pilzen Tofu suteiki - habe ich hier gefunden. Zuerst schneidet man Tofu in dünne Scheiben und brät man beideitig goldbraun aus. Mit Sjasauce beträufelt, stellt man ihn warm, bis man die Sauce fertig hat. Für diese brät man Champignons und Shitake-Pilze an, und fügt Wasser, Sake und Sojasauce hinzu. Etwas eingedickt mischt man Frühlingszwiebel unter und serviert das Tofu-Steak damit übergossen. Superlecker!! ^-^ Statt Austernpilzen habe ich einfach die doppelte Menge Shitake-Pilze genommen.

Samstag, 26. Juni 2010

Bento # 6 mit Tofu-Miso-Thunfisch-Küchlein

Diese interessanten Teilchen fand ich letztens bei Bento Lunch Blog, und haben mich sofort angelacht. Da ich noch tiefgefrorenen Tofu hatte, wurden die für die nächste Bento-Box gebraten! :) Der Tofu ist durch das Einfrieren gelb geworden, was aber beim Auftauen wieder verging - ganz normal, sagt das Internet ;) Das Einfrieren hat auch dem Geschmack keinen Abbruch getan, werde ich ab jetzt öfter mal auf Vorrat machen wenn es gerade beim Asiaten frischen Tofu gibt!

Den augetauten Tofu drückt man gut aus, damit er möglichst viel Wasser verliert, und tut ihn mit Misopaste (einer salzigen Paste aus Sojabohnen), gut ausgedrücktem Thunfisch, einer klein gehackten Frühlingszwiebel und etwas Semmelbrösel in einen Gefriersack und knetet alles gut durch, bis alles zu einer Masse verbunden ist. Daraus formt man kleine Küchlein und bäckt sie goldbraun aus. Oberlecker, und so schnell gemacht! Schmeckten in der Bento-Lunchbox lauwarm auch noch total super. Das tolle an dem Rezept ist, dass man es sicher beliebig variieren und abwandeln kann. Ich habe dunkle Misopaste genommen, die salziger ist als die helle; dadurch brauchte ich den Teig auch nicht seperat würzen. Dazu hab es eine große Portion Rohkost, bestehend aus Gurke, Tomaten und Radieschen.

Donnerstag, 24. Juni 2010

Kitsune-Udon

Kitsune ist japanisch und bedeutet Fuchs - Kitsune-Udon beduetet also übersetzt Fuchs-Nudeln. Diese Suppe heißt so, weil einer japanischen Legende zufolge die Lieblingsspeise von Füchsen frittierter Tofu ist. Dieser ist in Form von Aburaage in der Suppe enthalten. Hat man die Aburaage fertig gekauft, muß man sie vorher mehrmals mit sehr heißem Wasser übergießen um das überschüssige Fett wegzuspülen. Ich hatte sie aber schon vorhin selbstgemacht, so war sie gleich bereit für den Einsatz :)
Eigentlich wollte ich ja die Grundbrühe für de Suppe selbst kochen, aber ich fand meinem Asia-Shop nirgends Katsuabushi finden :-( So mußte ich auf das fertige Dashi-no-moto Pulver umsteigen, mit dem man das Dashi in sekundenschnelle zubereiten kann. Es besteht aus Bonito-Pulver und Würzmitteln, und wahrscheinlich einem Haufen Zusatzmitteln ;) Am Wochenende werde ich die Naschmarkt-Gegend abklappern auf der Suche nach Katsuobushi!

Dienstag, 22. Juni 2010

Bento # 5 mit fruchtigem Tofu-Curry und Furikake-Reis

Endlich wieder mal ein Bento, diesmal gab´s eine Portion Jasmin-Reis mit Mandel-Curry-Furikake, ein Radieschen, eine Handvoll Gurkenscheiben und Cocktailtomaten und eine Portion spontan geköcheltes Tofu-Curry, in welchem meine gerade fertig gestellten Tofu-Puffs die Hauptrolle spielten.

Für das Curry habe ich einfach in ein wenig Öl eine halbe Stange Sellerie und eine Frühlingszwiebel, beides fein gehackt, gebraten und zum Schluss eine Portion Tofu-Puffs und ein Viertel einer gehackten gelben Paprika mitgebraten. Mit dem Saft einer halben Orange abgelöscht habe ich einen TL Currypulver und 100 ml Kokosmilch zugefügt, mit Salz und Pfeffer gewürzt und 5 Minuten leicht köcheln lassen. Super lecker :-)

Aburaage 油揚げ - doppelt frittierte Tofutaschen

Aburaage sind doppelt frittierte Tofutaschen, die schon vor mehr als 200 Jahren in Japan erfunden wurden. Dort werden sie gerne als Suppeneinlage gegessen, z.B. in Kitsune-Udon, oder auch gefüllt mit Sushi-Reis (Inarizushi).
Letztens habe ich im Asia-Markt eine Dose fertiger Aburaage gesehen, das waren 12 Taschen um stolze 4,99 Euro - selber machen kommt auf jeden Fall viel billiger, wenn man rechnet, dass man aus einem Tofu-Block 8 Stück herausbringt und der mich nur ca. 45 Cent gekostet hat! :) Fertige Aburaage immer mit kochendem Wasser überbrühen, damit überschüssiges Fett abgewaschen wird. Da war ich dann stolz dass mein erster Aburaage-Versuch nicht im Chaos geendet hat, sondern dass das wirklich so toll funktioniert hat! ^-^

Tofu Puffs - klassischer frittierter Tofu

Einmal erst zu Mittag zu arbeiten anfangen - lange schlafen? Nix da: ich nutzte die Zeit und verarbeitete gleich 3 frische Tofu-Blöcke, die ich im Asia-Markt gekauft hatte! ^-^ It´s Tofu-Time!
Aus 1 der Blöcke machte ich Aburaage, und aus 2 der Blöcke machte ich Tofu-Puffs, das sind quadratische Tofu-Stücke, die man goldgelb frittiert, abtropfen lässt, einmal mit kochendem Wasser überbrüht und dann ausdrückt. So fließt das Öl heraus, und zurück bleibt ein außen knuspriges, und innen wunderbar fluffiges Tofustück. Superlecker, und die Konsistenz ist nach dem Frittieren ganz anders als wenn man den Tofu nur dämpft oder brät. Er ist nicht mehr weich, zerfällt auch nicht und ist außen knusprig. Ich habe die fertigen Tofu-Puffs in 4 Portionen geteilt, eine gleich zu Mittag in einem Orangen-Curry genossen und den Rest in 3 Tiefkühlsäckchen eingefroren. So habe ich immer ein paar von den leckeren Teilchen auf Lager! (=^-^=)
Nach dem Auftauen einfach mit heißem Wasser überbrühen, etwas ausdrücken und weiterverwenden, z.B. in Currys, gebraten oder gegrillt! Diese Art, den Tofu zuzubereiten, hat den Vorteil, dass er die Saucen und Aromen viel besser aufnehmen kann!

Donnerstag, 25. März 2010

Apfel-Zimt-Eis mit Tofu

Da der von mir gekaufte Tofu eher die weiche Konsistenz wie ein Seidentofu hatte, beschloss ich einmal ein Dessert damit zu zaubern. Im Internet stieß ich auf dieses Rezept und wagte das Experiment, Tofu in die Nachspeise zu packen. Wer Tofu hasst, sollte lieber die Finger davon lassen, denn ich finde der Tofu-Geschmack kam schon durch. Da ich ihn aber mag, schmeckte mir das Eis auch richtig gut, schön karamellig im Geschmack durch den Palmzucker, und die Kombination aus Äpfeln und Zimt finde ich ja sowieso klasse. Also, Tofu-Freunde, traut euch! :-)

Kartoffel-Spinat-Suppe mit Tofu

Ein altes asiatisches Sprichwort sagt ja: "Weise Männer ernähren sich von Luft, Morgentau und Tofu". Da ich im Asia-Markt einen Riesenpack frischen Tofu total billig erstanden hatte, standen heute gleich zwei Gerichte damit an, eine Gemüsesuppe und ein Apfel-Zimt-Eis. Den Anfang machte dieses Gericht, eine schmackhafte Suppe aus Tibet. Kartoffeln werden weich gekocht, und dann zu gerösteten Zwiebeln, Knoblauch, Chilis und Ingwer gepresst. Aufgegossen mit Wasser, kommen noch Blattspinat und würfeliger Tofu hinzu. Natürlich darf auch der Koriander nicht fehlen! :-) Richtig lecker, ich hab es gleich als Hauptmahlzeit mit etwas gekochtem Basmatireis vom Vortag genossen!

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