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Donnerstag, 26. August 2010

Bento # 12 mit Gurkensalat und Thunfischburger

Gestern gab´s das erste Bento in meiner neuen gelben Bento-Lunch-Box, die ich in Singapur gekauft habe. Enthalten sind eine große Portion thailändischen scharf-saurem Gurkensalat mit Tomaten, eine Portion Erdnüsse zum Dazuknabbern, ein Ei, und 3 Thunfischburger, die ich so ähnlich wie hier gemacht habe, allerdings diesmal ohne Tofu, sondern mit Quark. Und als Nachtisch gab´s ein Mini-Erdbeer-Mochi. Lecker! :-)


Freitag, 2. Juli 2010

Pasta Caprese

Ein tolles sommerliches Pasta-Rezept, mit Thunfischstückchen, Mozarella, Tomaten und frischem Basilikum. Schnell zu machen, und es schmeckt am nächsten Tag auch noch lecker (ja, fast noch einen Tick besser!), da hab ich´s einfach gleich kalt aus dem Kühlschrank genossen - super bei der Hitze! ;) Leider hatte ich ganz vergessen, die Kapern zuletzt unterzumischen - hat aber auch so toll geschmeckt. Das nächste Mal wird´s mit den Kapern getestet, stelle ich mir geschmacklich richtig gut vor!

Montag, 28. Juni 2010

Tamago Toji - 卵とじ

Ein tolles Suppen-Rezept, bei dem ich meine gerade ers fertig gestellte Ichiban-Dashi-Brühe verwenden konnte. Zuerst kocht man Udon-Nudeln weich und schnibbelt währendessen Frühlingszwiebeln und eingeweichte Shitake-Pilze klein. Die Shitake hatte ich aufrund der Shitake-Dashi schon weichgekocht vor mir liegen :) Interessant finde ich bei der Zubereitung, dass man linksherum rühren muss, dann ein verquirltes Ei hineinfließen lässt und gleich daauf rechts herum rührt, damit sich das Ei gleichmäßig mit der Brühe verbindet. Traditionell isst man die Einlagen mit Stäbchen und trinkt den Rest aus.

Niban-Dashi

Dies ist das zweite Dashi, wie ich es beim Ichiban-Dashi schon beschrieben habe. Man bereitet aus dem Kombu und den Bonito-Flocken des Ichiban-Dashi und aus einem neuen Blatt Kombu eine Brühe zu, der zum Schluss noch frische Bonito-Flocken zugefügt werden, um den Geschmack aufzufrischen.
Der Geschmack ist etwas intensiver als beim ersten Dashi; ich habe es gleich in größeren Eiswürfelbehältern eingeforen, damit ich immer etwas auf Vorrat zuhause habe. ^-^

Ichiban Dashi

Für viele japanische Mahlzeiten sind die Dashi-Brühen die Grundlage, von denen man drei Grundarten
unterscheidet:
Das Ichiban-Dashi wird auch "erstes" oder "bestes" Dashi genannt, da hier das Beste aus Bonitoflocken (Katsuabushi) und Kombu-Algen zu einer zarten und fein-aromatischen Brühe geköchelt wird; sie wird hauptsächlich für klare Suppen verwendet.
Dann gibt es noch das Niban-Dashi, das "zweite" Dashi, bei der im neuen Sud die Kombu-Algen und Bonito-Flocken des Ichiban-Dashi wieder mitgekocht werden. Dieses intensivere Dashi  wird meistens in Rezepten eingesetzt, bei denen man nur ein paar Löffel voll kräftigeres Dashi zugeben soll, z.B. in Saucen.
Das 3. Dashi ist das sogenannte Kombu-Dashi, welches nur aus dem Kelp-Seetang hergestellt wird.
Dieses eignet sich für alle anderen Gerichte, die eine mildere bis unauffälligere Würze bevorzugen, wie zum Beispiel Sushi-Reis, und ist natürlich bestens für Vegetarier geeignet.
Ich habe mit dem Ichiban-Dashi angefangen zu kochen, und habe die nicht gleich benötigten Reste portionsweise eingefroren. Die Rezepte für Ichiban-, und Niban-Dashi habe ich beide von nekobento.


Samstag, 26. Juni 2010

Bento # 6 mit Tofu-Miso-Thunfisch-Küchlein

Diese interessanten Teilchen fand ich letztens bei Bento Lunch Blog, und haben mich sofort angelacht. Da ich noch tiefgefrorenen Tofu hatte, wurden die für die nächste Bento-Box gebraten! :) Der Tofu ist durch das Einfrieren gelb geworden, was aber beim Auftauen wieder verging - ganz normal, sagt das Internet ;) Das Einfrieren hat auch dem Geschmack keinen Abbruch getan, werde ich ab jetzt öfter mal auf Vorrat machen wenn es gerade beim Asiaten frischen Tofu gibt!

Den augetauten Tofu drückt man gut aus, damit er möglichst viel Wasser verliert, und tut ihn mit Misopaste (einer salzigen Paste aus Sojabohnen), gut ausgedrücktem Thunfisch, einer klein gehackten Frühlingszwiebel und etwas Semmelbrösel in einen Gefriersack und knetet alles gut durch, bis alles zu einer Masse verbunden ist. Daraus formt man kleine Küchlein und bäckt sie goldbraun aus. Oberlecker, und so schnell gemacht! Schmeckten in der Bento-Lunchbox lauwarm auch noch total super. Das tolle an dem Rezept ist, dass man es sicher beliebig variieren und abwandeln kann. Ich habe dunkle Misopaste genommen, die salziger ist als die helle; dadurch brauchte ich den Teig auch nicht seperat würzen. Dazu hab es eine große Portion Rohkost, bestehend aus Gurke, Tomaten und Radieschen.

Dienstag, 22. Juni 2010

Lachs in Zimt-Sesam-Kruste mit scharfem Mango-Kräuter-Salat

Ohhh war das lecker! Eigentlich war dieses orientalisch angehauchte Rezept ja für Thunfisch gedacht, aber gerade gestern gab´s bei unserem Fischhändler keinen mehr, und so beschlossen wir spontan auf Lachs umzusteigen.
Dieser wird mit einer Zimt-Pfeffer-Salz-Mischung eingerieben und mit geröstetem schwarzen und weißem Sesam bestreut. Nun wird er im Dämpfkorb dampfgegart, und bleibt dadurch wunderbar saftig und super aromatisch - dazu die Zimt-Sesamnote, ein Gedicht!!
Nebenbei macht man einen tollen Salat aus Mangostücken, Paprikastücken, einer Schalotte, Chilischoten und frischen Koriander-, und Minzeblättern. Mit einem Dressing aus Balsamico und Olivenöl mariniert passt es super zum Fisch und schmeckt einfach herrlich erfrischend durch die Minze und schön fruchtig durch die Mango. Dazu gab´s bei uns Coucous!

Dienstag, 8. Juni 2010

Pangasius auf Fenchelsalat mit Orangenvinaigrette

Per Zufall stolperte ich im Internet über dieses Rezept und beschloss, es auszuprobieren. Uns hat´s total gut geschmeckt, die Kombination aus Orangen, Fenchel und Pangasius ist himmlisch. Dazu gab´s bei uns kleine Kartoffelwürfel aus dem Ofen.
Zuerst bereitet man aus Reisessig, Orangensaft, Zucker, Oliven,- und Orangenöl eines tolle Dressing zu, in dem man dünn gehobelte Fenchelscheiben und Orangenfilets ziehen lässt. Währendessen brät man Pangasiusfilets zusammen mit Thymianzweigen und Knoblauchzehen. Anschließend verteilt man etwas Salat auf einem Tller und legt die Fischfilets dekorativ obenauf. Sieht optisch total schön aus! :-)

Freitag, 4. Juni 2010

Lachs-Ravioli mit Zitronensauce

Diese Ravioli sind eines unserer Standart-Rezepte, die wir vor Ewigkeiten mal ausprobiert haben und mitlerweile so regelmäßig kochen, dass wir die Zutaten frei Hand in die Töpfe werfen und nicht mehr ins Rezept gucken müssen. Nachdem man den Nudelteig gewohnt zubereitet hat, bereitet man die Fülle vor. Dazu püriert man Räucherlachs mit Crème fraiche, etwas Zitronensaft und Dille zu einer glatten Masse. In der Nudelmaschine werden die Teigplatten dann ruck-zuck damit gefüllt und zu Ravioli geformt. Nur noch kurz gargekocht, sind sie auch schon fertig. Dazu gibt´s meistens diese himmlische Zitronensauce aus frischem Zitronensaft, Zwiebeln, Gemüsebrühe, Sahne und - die Geheimzutat - Tomatenmark. Super lecker die Kombination!! :-)

Donnerstag, 20. Mai 2010

Pasta Siziliana mit Sardellen

Dieses oberleckere Pastagericht gab´s heute abend - und obwohl alle bei der Zubereitung skeptisch dreingeschaut haben, hat der Geschmack schlussendlich alle überzeugt! ;-)
Das beste daran ist, dass es in knapp einer Viertelstunde am Tisch steht! In einer Pfanne brät man Knoblauch und Sardellen an, löscht alles mit einem Schuss Rotwein und Wasser ab und fügt nun noch Pinienkerne, Tomatenmark für den fruchtigen und Sultaninen für den süßen Geschmack hinzu. Mit Petersilie abgeschmeckt, ist die Sauce auch schon fertig und kann mit den gekochten Nudeln (bei uns gab´s selbstgemachte Tagliatelle) vermischt werden! In einer zweiten Pfanne röstet man zerbröseltes Weißbrot hell an und bestreut das fertige Gericht damit. Natürlich durfte bei mir der geriebene Parmesan ganz obenauf nicht fehlen - ohne ihn ist Pasta einfach keine Pasta.  :-)


Sonntag, 2. Mai 2010

Nigiri - Sushi mit Räucherlachs


Da wir noch Räucherlachs im Kühlschrank hatten, beschloss ich spontan uns heute Mittag Sushi daraus zu zaubern. Ich liebe es, Sushi gemeinsam zuzubereiten, es macht einfach einen Mordspaß so zu kleckern und zu formen... ;-) Zuerst kocht man Sushi-Reis, lässt ihn auskühlen und formt ihn dann in der Hand zu einer Art rechteckigen Block. Auf diesen kommt dann eine hauchdünne Schicht Wasabi-Creme, und darauf Streifen aus Räucherlachs. Angerichtet mit Zitronenschnitzen, Wasabi und Sojasauce ein Gedicht!! :-)

Mittwoch, 14. April 2010

Thai - Fischküchlein

Endlich hat mir der Postmann mein neu bestelltes Kochbuch geliefert, "cook it - Garen im Dampf"! Kaum ausgepackt war ich auch schon begeistert, tolle Farbfotos und jede Menge originelle Rezeptideen - großartig, unbedingt empfehlenswert! :-)
Gestern gab´s gleich 3 Gerichte daraus, die alle ein Traum waren. Den Beginn machten diese thailändischen Fisch-Küchlein, die zwar die Originalzutaten enthalten, aber im Gegensatz zu den Rezepten aus meinen Thai-Kochbüchern im Bambusdämpfer gegart werden, und nicht frittiert. Ob das originalgetreu ist, weiß ich nicht, auf jeden Fall ist es kalorienärmer und gesünder - und natürlich behalten die saftigen Küchlein viel besser die einzelnen feinen Aromen. Diese sind neben Fisch Kaffir-Limettenblätter, rote Thai-Currypaste, Limettensaft und Koriander. Dazu werden gehackte Schlangenbohnen mit in den Teig geknetet. Sie sind super zu Formen gewesen und schön saftig geblieben durch das Dämpfen, richtig oberlecker!! Dazu gab´s einen Chili - Limetten -Dip - mhmm schön scharf! ;-)

Samstag, 10. April 2010

Gedämpfter Heilbutt mit buntem Allerlei

Wir lieben unseren Bambusdämpfer heiß, den wir mal billig im Asia-Laden erstanden haben! :-) Schon seit langem kochen wir regelmäßig damit, meistens dämpfen wir Fisch oder Gemüse damit. Aber man kann natürlich auch Teigtaschen und ähnliches damit zubereiten! Das tolle ist, dass man kein Fett benötigt, dass die Lebensmittel ihre Farbe behalten und schön knackig sind - ich hasse nichts mehr als braunes totgekochtes Gemüse! :-) Im Prinzip kann man sicher alles in den Bambusdämpfer packen was man will, der Phantasie sind keine Grennzen gesetzt. Bei uns kommt meistens alles hinein, was sich so im Kühlschrank findet. Ich lege immer Salatblätter oder Backpapier unter, man kann aber auch einige Bund frischer Kräuter nehmen. Nachdem alles im Körbchen verstaut ist, kommt der Deckel drauf und man stellt das Türmchen auf einen Topf, in dem Wasser oder Brühe kocht. Nur durch den heißen Wasserdampf wird alles gegart, eine super Sache! :-) Lecker ist auch Wok-Gemüse mit in Sojasauce eingelegtem Fisch, oder nur ein schönes Lachsfilet mit etwas Salz und Pfeffer gewürzt, und dazu dann eine schöne Zitronensauce... Ihr seht, ich bin vom Dampfgar-Virus infiziert worden ;-) Hier ist das Rezept, nach dem wir heute unseren Fisch zubereitet haben:

Montag, 22. März 2010

Jamie´s fantastische Fischlasagne

Diese etwas andere Lasagne habe ich schon einmal am Christtag für meine Schwieger-Familie gekocht, und wir waren damals schon begeistert - endlich einmal eine Variante ohne Tomatensauce und Hackfleisch!! :-) Karotten, Fenchel, Zwiebel und Sellerie werden klein gewürfelt und mit Milch, Weißwein und Petersilie zu einer sämigen weißen Sauce eingekocht. Diese wird dann mit Cocktailtomaten, in Würfeln geschnittenen Fischfilets und Lasagneplatten geschichtet und am Schluss mit einer Mischung aus Brotbröseln, Petersilie und Zitronenschale bestreut. Herrlich saftig und knusprig zugleich! :-)
Für die Lasagne habe ich die Teigplatten selber gemacht, und Tilapiafilets verwendet, welche bis zum Schluss die Form behalten haben und nicht so auseinandergefallen sind wie mir das schon öfter bei Pangasius etc. passiert ist. Die Garnelen musste ich leider weglassen; hat aber auch so super geschmeckt! :)


Sonntag, 14. März 2010

Maki-Sushi mit gebratenem Thunfisch

Endlich wieder mal Sushi machen! Ich liebe es, das ist so schön gesellig und macht einfach Spaß - auch wenn nachher die Küche komplett verwüstet ist und alles klebt :-)
Da wir leider diesmal keinen Thunfisch in Sushi-Qualität bekommen haben, konnten wir ihn nicht roh verwenden und probierten dafür mal dieses Rezept aus. Zuerst wird der kleingeschnittene Thunfisch in Teriyaki-Sauce mariniert. Da ich diese nicht extra kaufen wollte, mischte ich sie selber zusammen - geht superschnell und ist natürlich viel billiger wenn man alle Zutaten schon im Haus hat. Neben den gebratenen Fischstreifen kommen noch Lauch und Chinakohl hinein. Alles wird dann zu einer Maki-Rolle gerollt und mit Sojasauce, Wasabi und eingelegtem Ingwer serviert. Ja, das Rollen haben wir schon mal besser hinbekommen, aber lecker waren sie allemal :-)

Freitag, 12. März 2010

Philippinischer Thunfisch aus dem Ofen

Dieses Rezept von den Philippinen kam mir gerade recht, da ich schon länger wieder Lust auf ein frisches leckeres Thunfischfilet hatte. Der Fisch wird hier nur kurz angebraten und in den Ofen geschoben. Nun wird rasch eine würzige Sauce aus Tomaten, Ingwer, Sojasauce und schwarzer Bohnenpaste hergestellt und über den Thunfisch gegossen. Nach weiteren 5 Minuten kommt einem beim Öffen des Ofens auch schon ein leckerer Duft entgegen :) Ich habe allerdings die Anzahl der Tomaten erhöht, da mir 2 Tomaten für 4 Personen doch sehr mickrig vorkamen. Hat uns sehr gut geschmeckt und war in 15 Minuten am Tisch! :-)

Samstag, 6. März 2010

Gebratene Tilapiafilets mit Kumquats und Zwiebelconfit

Dieses tolle Rezept stammt aus Israel und wurde heute Mittag verkostet. Ein Traum, bestehend aus saftigen Tilapiafilets, einer orangigen Kumquat-Sauce und einer herrlich süßen Zwiebelconfit als Beilage. Im Kochbuch fand ich einige Informationen zu dem Fisch:  Der Tilapia lebt in den warmen Gewässern des Jordans und Nils, ist in Israel wegen seines schmackhaften weißen Fleisches sehr beliebt wird darum auch oft Petrus-Fisch genannt. Ich habe zum ersten Mal zu Tilapia-Filets gegriffen, aber werde dies in Zukunft sicher öfter tun, da das Fleisch schön schmackhaft, ganz saftig und trotzdem schön fest war. Nichts ist beim Braten zerfallen! :-) Hier also das Rezept:

Sonntag, 24. Januar 2010

Ikan Pedas (Würziger indonesicher Fisch)

Nachdem ich seit ein paar paar Monaten Indonesisch lerne und gerade beim Kapitel Essen angekommen bin, bekam ich Lust auch einmal ein typisches Gericht aus Indonesien zu kochen. Dabei fiel meine Wahl auf ein würziges Fischgericht, wobei der Fisch in Grünkohlblätter gewickelt sanft im Bambusdämpfer gegart wird. Einfach zubereitet und die Aromen, die beim Dämpfen entstehen, sind eine Wucht! Die Sauce schmeckt super interessant durch die vielen exotischen Zutaten, wie Sambal Ulek, Ketjap Manis (süße indonesische Sojasauce), Ingwer, Curryblätter oder Chilischoten. Na dann, Selamat makan! :-)
(Guten Appetit)


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