Für viele japanische Mahlzeiten sind die Dashi-Brühen die Grundlage, von denen man drei Grundarten
unterscheidet:
Das
Ichiban-Dashi wird auch "erstes" oder "bestes" Dashi genannt, da hier das Beste aus Bonitoflocken (Katsuabushi) und Kombu-Algen zu einer zarten und fein-aromatischen Brühe geköchelt wird; sie wird hauptsächlich für klare Suppen verwendet.

Dann gibt es noch das
Niban-Dashi, das "zweite" Dashi, bei der im neuen Sud die Kombu-Algen und Bonito-Flocken des Ichiban-Dashi wieder mitgekocht werden. Dieses intensivere Dashi wird meistens in Rezepten eingesetzt, bei denen man nur ein paar Löffel voll kräftigeres Dashi zugeben soll, z.B. in Saucen.
Das 3. Dashi ist das sogenannte
Kombu-Dashi, welches nur aus dem Kelp-Seetang hergestellt wird.
Dieses eignet sich für alle anderen Gerichte, die eine mildere bis unauffälligere Würze bevorzugen, wie zum Beispiel Sushi-Reis, und ist natürlich bestens für Vegetarier geeignet.
Ich habe mit dem Ichiban-Dashi angefangen zu kochen, und habe die nicht gleich benötigten Reste portionsweise eingefroren. Die Rezepte für Ichiban-, und Niban-Dashi habe ich beide von
nekobento.