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Dienstag, 13. Juli 2010

Neues Kochbuch: "Die asiatische Küche" von Sohyi Kim

Und schon wieder ein neues Kochbuch, geschenkt von meiner lieben Nachbarin und gleichzeitig Vermieterin - einfach so! :-) Ich habe mich gefreut wie ein Schneekönig, das Buch ist total genial, mit 350 Rezepten aus ganz Asien! Mir gefällt ja besonders, dass nicht nur die typischen Länder wie Thailand, China und Indien dabei sind, sondern auch weniger bekannte - dafür aber genauso exotische - Länder dabei sind wie Sibirien, Korea, Indonesien, Taiwan, Philippinen, Singapur oder Georgien. Und was mich natürlich besonders begeistert, sind die vielen japanischen Rezepte, die ich alle nach meinem Urlaub durchkochen möchte! ^-^

Ganz vorne sind einige Infos zu den einzelnen Gebieten Asiens und deren Küche, darauf folgt die Philosofie der asiatischen Küche. Enthalten sind auch das ABC der asiatischen Warenkunde mit Infos zu den einzelnen Zutaten, ein kleines Getränkelexikon, und auch die Grundlagen der asiatischen Küchengeräte und der Kunst des Servierens werden behandelt. Super interessant das alles in Ruhe durchzulesen!
Die Rezepte reichen von Frühstücksrezepten, kleinen Häppchen, Suppen, Salaten, Hauptgerichten aller Art bis hin zu sündigen Desserts.

Fazit: Schönes Design, mit viel Schwung  und frisch geschrieben, super Infos zur asiatischen Küche an sich und der Rezepteteil motiviert dazu, am liebsten gleich den Bankomat leerzuräumen, den nächsten Supermarkt zu stürmen und einfach ALLES zuhause auszuprobieren  und sich durch Asiens Küche durchzukosten- mein neues Lieblings-Kochbuch!!! *-*

Hier habe ich ein interessantes Viedo zum neuen Lokal von Sohyi Kim am Wiener Naschmarkt gefunden, wo sie das Lokal und den kleinen Shop zeigt, welcher eher an eine Apotheke als an einen Shop erinnert *g*!

Freitag, 9. Juli 2010

Bento # 11 mit indischem Tofu-Curry

Dieses Bento ist eine Mischung aus chinesischen und indischen Köstlichkeiten ^-^
Hineingepackt habe ich eine gedämpfte chinesische Hefeteigblüte mit Frühlingszwiebeln von gestern (blieb überraschend weich in meiner Brotdose! *-*), dazu in meinem Saucenbehälter etwas helle Sojasauce zum Dippen, einer Portion Basmatireis mit meinem Mandel-Curry-Furikake und einer Riesenportion spontan geköcheltes indisches Curry mit meinen Tofu-Puffs. Diese hatte ich ja letztens portionsweise eingefroren, und mußte es nur etwas auftauen lassen. Mit brühendem Wasser übergossen, war es auch schon einsatzbereit :)

So habe ich das Tofu-Curry gemacht:
Zuerst hatte ich gleich mal den Tofu in der Pfanne schön angebraten, dnn kam er wieder heraus. Nun habe ich in der Pfanne je 1 TL Senfsamen und Bockshornklee erwärmt, 2 Curryblätter, eine halbe rote getrocknete Chili (zerbröselt), 1/2 TL Kurkuma, einen halben gewürfelten Zwiebel und 1 TL Garam Masala zugegeben und gut gebraten, bis die Mischung schön geduftet hat.
Nun wanderten 3 größere Cockatiltomaten (geviertelt) in die Pfanne und ein viertel Glas Wasser. Spontan kam ich auf die Idee, alles etwas fruchtiger zu gestalten und schnibbelte schnell einen halben Pfirsich aus der Dose mithinein, der von gestern über war. Diese Mischung ließ ich 5 Minuten leicht köcheln, bis der Tofu wieder hineindurfte.


Noch mit Salz abgeschmeckt und mit frischem Koriander und ein paar Cashewnüssen bestreut, wanderte das Gericht in meine Bentobox. Schmeckte kalt auch wunderbar! *-*

Und hier ist das fertige Bento:

Oben: das Tofu-Curry auf indische Art


Unten: links Basmatireis mit Mandel-Curry-Furikake, rechts eine chinesiche Hefeteigblüte mit Frühlingszwiebel, dazwischen im Saucenbehälter helle Sojasauce

Mittwoch, 7. Juli 2010

Gedämpfte Hefeteigblüten mit Frühlingszwiebeln

Eine hübsche Beilage, die toll zu jedem asiatischen Hauptgericht passt, oder auch einfach so :)
Aus Mehl, Hefe, Zucker, Backpulver und Wasser bereitet man einen elastischen Teig zu. Nachdem er aufgegangen ist, wird er dünn ausgerollt, mit Sesamöl bestrichen und mit Frühlingszwiebeln bestreut. Eingerollt und in kleine Stücke geschnitten, werden mithilfe eines Stäbchens die Blüten - unten gibt es eh eine genaue Anleitung *-* Anschließend werden die Blüten im Dämpfkorb gegart. Das Rezept ist wieder aus meinem "Cook it! Garen im Dampf".

Mittwoch, 2. Juni 2010

Pikante Sesam-Nudeln

Diese schnell gemachten chinesischen Nudeln gab´s gestern zu einem thailändischen Hühnergericht als Beilage, da wir nicht schon wieder Reis essen wollten. Super einfach und trotzdem total schmackhaft - was will man mehr? Während die Eiernudeln kochen, bereitet man das Dressing zu: man verrührt einfach Erdnussöl, Sesamöl, Erdnussbutter, Sesamkörner, Chiliringe, Sojasauce und frischen Limettensaft und würzt kräftig mit Salz und Pfeffer. Das war´s auch schon, und das Dressing kann mit den Nudeln vermengt werden. Uns hat´s super geschmeckt, und sie haben sich auch toll als Beillage geeignet da das Eigenaroma zwar schön schmackhaft, aber eben nicht zu intensiv ist!

Frühlingsrollen aus dem Backofen

Dieses geniale Rezept hab ich früher schon einmal gemacht. Das tolle daran ist, dass die Rollen nicht - wie sonst üblich -frittiert werden, sondern nur dünn mit Öl bepinselt und im Rohr knusprig gebacken werden. Überirdisch gut - wir haben zu dritt ganze 21 kleinere Röllchen als Vorspeise verdrückt, da wir nicht zu essen aufhören konnten :-)
In der Füllung sind Hackfleisch, Sojasprossen, Knoblauch, Ingwer, Weißkohl und Karotten. Gewürzt wird diese mit Reiswein und Sojasauce.

Donnerstag, 27. Mai 2010

Auberginen nach Sichuan-Art

Hmmm ein total leckeres leckeres vegetarisches Sichuan-Gericht, das jedem chinesischen Hühnchenrezept Konkurrenz machen kann! :) Die Auberginen werden nämlich durch das sanfte Garen wunderbar weich und nehmen die  würzig - pikante Sauce wunderbar auf. Diese besteht aus Chilipaste mit Knoblauch (habe ich durch Sambal Oelek und eine gepresste Knoblauchzehe ersetzt), Reiswein, Reisessig, Sojasauce, Gemüsebrühe und Zucker. All diese Aromen sind ein Gedicht, und zusammen mit Jasminreis serviert superlecker!!

Sonntag, 16. Mai 2010

Chinesischer gelber warmer Obstsalat

Ein furchtbar langer Titel :-) Dabei ist die Herstellung total einfach. Zuerst schneidet man eine Sternfrucht, etwa 200 g Ananas und eine reife Mango. Dann passiert man Passionsfrüchte durch ein Sieb in einen Topf, mischt es mit Wasse und Zucker und lässt die Mischung einmal aufkochen, bevor das geschnittene Obst für ein paar Minuten hineinkommt. Nachdem man das Obst mit einem Schaumlöffel herausgenommen hat und in Dessertgläser gefüllt hat, kocht der Passionsfrucht-Sirup noch ein paar Minuten ein. Über die Früchte gegossen wird alles sofort serviert. Mhmhmm total lecker diese exotische Mischung!! :-) Der Obstsalat landete bei uns als Muttertags-Dessertteller zusammen mit Kokoscrème mit Kardamom und gedämpften Ingwer-Karotten-Kuchen auf dem Tisch. Eine geniale Kombination!

Hühnchen süß-sauer auf thailändisch-chinesische Art

Eines der ersten Gerichte, die ich jemals vor Jahren gekocht habe - und einfach superlecker! Zum Muttertag kochte ich es wieder einmal für meine Schwiegermama, und servierte es in einer halben Ananas. Sah einfach super aus, und überzeugte auch geschmacklich! :)
Eigentlich kenne ich Huhn süß-sauer ja vom Chinesen, aber in meinem (allerersten!) Kochbuch namens "Unser Kochbuch Nr. 1" von GU stammt das Rezept aus Thailand. Vielleicht, weil da so viel frisches Gemüse dran ist? Keine Ahnung, woher es nun wirklich kommt - hauptsache, es schmeckt! :-)
Ich bin kein wirklicher Fan von süß-sauer, wo außer Ketchup, Zucker und Essig und natürlich Ananaswürfeln kaum etwas enthalten ist. Bei mir kommen noch ein Haufen frische Tomatenstücke, Gurkenstücke, Zwiebel und Paprikastücke hinein. Dazu muss es natürlich auch frische Ananasstücke geben und keine aus der Dose! ;-) Gut vorstellen könnte ich mir auch, das nächste Mal noch ein paar Bambussprossen hineinzuschnibbeln! Dann ist das Ganze wohl ein Stück mehr chinesisch :-)  Dazu schmeckt uns am besten Basmatireis.

Freitag, 7. Mai 2010

Hackfleischbällchen nach Szechuan-Art

In San Francisco  haben wir vor Jahren einmal Hackfleischbällchen in Szechuan-Art gegessen - damals haben sie uns aber gar nicht geschmeckt. Erst letztens musste ich wieder an den Urlaub damals denken, und beschloss die Bällchen so gut wie möglich selbst hinzukriegen. Die Szechuan-Sauce habe ich aus meinem China-Kochbuch bei einem Fischrezept gefunden, und habe sie zu braun gebratenen Fleischbällchen serviert. In den Hackfleischteig habe ich noch etwas Fischsauce, Sojasauce und Reiswein eingearbeitet um alles etwas chinesischer zu gestalten. Das Ganze wurde herrlich würzig, super aromatisch - wozu nach San Francisco reisen, wenn es aus der eigenen Küche um Welten besser schmeckt? ;-)

Mittwoch, 14. April 2010

Schlangenbohnenbündel mit würzigen Erdnüssen

Die Idee ist simpel, aber total lecker und kommt sicher bei Gästen optisch gut an: Schlangenbohnen werden im Bambuskorb gedämpft, zu Bündeln geformt und mit würzigen Erdnüssen bestreut serviert. Die Aromen sind super, von Ingwer über Fenchelsamen hin bis zu Chilis und Koriander ist alles dabei!



Donnerstag, 8. April 2010

Hühnchen Chow Mein

Chow Mein ist ein Nudelgericht der chinesisch-amerikanischen Küche in den USA, das es in ähnlicher Form als chao mian auch in der Küche Chinas gibt. Die amerikanische Version besteht aus im Bündel knusprig gebratenen Eiernudeln mit Fleisch und Gemüse. Beim chinesischen Original sind die Nudeln dagegen weich. Uns hat´s gut geschmeckt,  ist ein wirklich einfaches Nudelgericht, das aber toll schmeckt. Wir haben das Hühnchenfleisch vor dem Braten eine halbe Stunde in Sojasauce und Mirin marinieren lassen, wodurch es schön zart wurde. Da uns das fertige Gericht aber etwas "lasch" vorkam, haben wir es einfach mit ein bisschen Chilipaste und Fischsauce aufgepeppt! :-)

Sonntag, 28. März 2010

Süße Frühlingsrollen mit Schoko-Sojasauce und Ananassalat

Die gab´s als Nachspeise zu den Ameisen klettern auf Bäume. Vor Jahren habe ich die schon einmal gekocht, und letztens das Rezept wiedergefunden! :-) Reispapierblätter werden mit Minze, Ingwer, Ananasstückchen und Rum-Kokos-Kugeln (z.B. von Casali) gefüllt und goldbraun frittiert. Dazu macht man einen Salat aus Ananasstücken, etwas Chili und Puderzucker und eine leckere Sauce aus Zartbitter-Kuvertüre, dunkler Sojasauce, Zucker und etwas Chili. Passt alles super zusammen, nur leider sind mir 2 der Röllchen beim Frittieren etwas an der Unterseite aufgeplatzt - beim nächsten Mal werde ich normale Frühlingsrollen-Teigblätter anstatt der Reispapierblätter nehmen; ich denke die sind doch etwas stabiler! Ist sicher ein tolles Dessert für Gäste nach einem China-Menü! Ich kann mir das Ganze auch toll mit Mangos anstatt der Ananas vorstellen.

Samstag, 27. März 2010

Ameisen klettern auf Bäume

Eines meiner Lieblingsgerichte beim Chinesen, auf chinesisch heißt es Yi Shang Shu. Dieses Rezept habe ich aus meinem heiß geliebten Chinakochbuch, und wurde in den letzten Jahren schon mehrmals nachgekocht. Ist auch total einfach und schnell zuzubereiten, schon nach 20 Minuten steht eine herrlich duftende Pfanne am Tisch! :) Der Titel klingt schon etwas merkwürdig,die Erklärung  ist aber ganz einfach: Die Ameisen, das sind die Hackfleischbrösel, die zusammen mit Glasnudeln, den Bäumen, auf dem Teller landen. Gewürzt wird alles mit Sojasauce, Reiswein, Sesamöl, Chilis, Knoblauch und Ingwer. Besonders lecker finde ich immer die Frühlingszwiebel, die über das fertige Gericht gestreut werden.

Mittwoch, 17. März 2010

Teigtaschen gebraten und gedämpft

Die gab´s als Vorspeise vor der Peking-Ente - richtig gut! Zuerst bereitet man aus kochendem Wasser, Öl und Mehl einen Teig her. Während er rastet, mischt man Hühnerfleisch, Paprika und Bambussprossen mit asiatischen Gewürzen und füllt die Taschen damit. Dann werden sie zunächst knusprig gebraten und dann gedämpft. Wir haben sie mit Sojasauce als Dip gegessen.

Schummel - Peking Ente

Dieses geniale Rezept habe ich bei Chefkoch entdeckt und mußte natürlich gleich ausprobiert werden. Statt einer ganzen Ente und der mehrtägigen aufwändigen Prozedur nimmt man hierfür einfach nur Entenbrüste, welche durch die Marinade und den Honig schön knusprig werden und vom Geschmack der ganzen Ente um nichts nachstehen!! Serviert wird die aufgeschnittene Entenbrust mit chinesischen Pfannkuchen, die mich stark an Tortillas erinnerten, Gurkenstiften und Frühlingszwiebel. Und natürlich gab´s eine leckere Sauce, nämlich eine chinesesiche Pflaumensauce, natürlich auch selbstgemacht :-) Dann wird alles auf den Tisch gestellt und jeder nimmt sich soviel er will, verteilt es auf die Pfannkuchen und genießt - am besten wie wir ohne Besteck mit den Fingern, dann wird es ein wunderbar geselliges Schlemmervergnügen! :-)

Mittwoch, 17. Februar 2010

Sechs Kostbarkeiten

Auf der Rückseite der Wolkenohrpilze-Packung fand ich ein interessantes Rezept, welches sich vier Kostabarkeiten nennt und aus Tongku-Pilzen, Wolkenohrpilzen, Bambussprossen und Brokkoli besteht. Da ich aber mächtig Hunger mit nachhause brachte, weitete ich das Rezept etwas aus und schummelte noch Tintenfisch und Königsgarnelen mit hinein. So wurden aus den vier gleich sechs Kostbarkeiten :-) Auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob die Chinesen von dieser Kombination begeisert wären, mir hat es gut geschmeckt! :-)

Sonntag, 14. Februar 2010

Fischduft-Schweinefleisch

Bei diesem Rezepttitel sind mir fast die Augen aus dem Kopf gefallen; was soll denn das bitte sein? Die Erklärung ist aber simpel: "Fischduft" ist eine Garmethode der chinesischen Szechuan-Küche, bei der die Gerichte mit Gewürzen zubereitet werden, die normalerweise ihre Verwendung in Fischgerichten finden.
Das musste natürlich sofort getestet werden! :-)
Heraus kam ein fantastisch duftendes Wok-Gericht, das uns mit seiner Kombination aus wunderbar zartem Schweinefleisch, knackigen Sellerie-und Frühlingszwiebeln, milden Wolkenohrpilzen und aus der interesanten Sauce begeistert hat.


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