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Freitag, 18. Juni 2010

Jamie´s Pasta mit Hackfleischbällchen und Tomatensauce

Und wieder mal ein Rezept aus einem meiner heiß geliebten Jamie Oliver Büchern, das ich sicher nicht zum letzten Mal gekocht habe - im Gegenteil! :)
Das Zusammenspiel der selbstgemachten Pasta, der würzig-pikanten Tomatensauce und den kross gebratenen Hackfleischbällchen ist unwiderstehlich! Dazu noch eine Handvoll frischer Parmesan und ein paar Basilikumblätter, und schon hat man diesen italienischen Klassiker dampfend heiß am Tisch stehen!

Montag, 14. Juni 2010

Hackfleischspieße auf Zimtstangen gebraten

Diese leckeren Spieße kommen aus dem Libanon. Durch die vielen Gewürze bekommt die Hackfleischmasse ein tolles Aroma: frische Chilischoten, Knoblauch, Ingwer, Zwiebel, Minze, Kreuzkümmel, Safran und Kurkuma. Die Masse wird fest an lange Zimtstangen gedrückt und in Olivenöl gebraten. Dadurch nimmt das Fleisch das Zimtaroma toll auf. Leider hatten wir vergessen, die fertigen Spießen in Sesamsamen zu wälzen - das nächste Mal wird das probiert ;-)

Dienstag, 8. Juni 2010

Bento # 3 mit Vier-Farben-Donburi

Da es dieses Bento zu abend gab und nicht zu Mittag - eine art Bento-Dinner-Box also ^-^)  verzichtete ich auf die Portion Reis um auch mal etwas für die Figur zu tun. Dafür gab es eine Portion Cocktailtomaten und Sternfrüchte, dazu eine große Portion 4-Farben-Donburi.
Dieses setzt sich aus gleich großen Teilen Frühlingszwiebel, geraspelter Karotten, Rührei und gebratenem Hackfleisch. Das Rührei und das Hackfleisch werden lecker gewürzt, und zusammen sieht alles wunderbar farbenfroh aus. Geschmacklich ist das Donburi auch superlecker, und es ist total schnell gemacht!

Samstag, 5. Juni 2010

Nikuman - Fleischige Manjū

Ursprünglich kommt das Rezept für diese leckeren Hefeteig-Taschen aus China, wurden aber im 14. Jahrhundert nach Japan gebracht, wo sie sehr beliebt sind und es die verschiedensten Sorten gibt. Niku heißt Fleisch, da diese Manjū nicht süß, sondern pikant mit Hackfleisch gefüllt sind. Gerade im kalten Winter kauft man sie gerne dampfend heiß an Straßenständen - bei mir haben sie auch kalt im Bento super geschmeckt :)
Zuerst muss man einen Hefeteig zubereiten, indem man Hefe, Wasser, Zucker und Mehl gut verknetet und etwas gehen lässt. Währendessen bereit man die Fülle aus Kohl, Shitake-Pilzen, Hackfleisch, Ingwer und Knoblauch zu und würzt diese mit Sake und Sojasauce. Rund und hauchdünn ausgerollt, werden die Teigblätter gefüllt und zu Taschen geformt. Im Mushiki, einem Bambus-Dämpfer, werden sie dann gar gedämpft. Superlecker diese Dinger!! :)

Mittwoch, 2. Juni 2010

Frühlingsrollen aus dem Backofen

Dieses geniale Rezept hab ich früher schon einmal gemacht. Das tolle daran ist, dass die Rollen nicht - wie sonst üblich -frittiert werden, sondern nur dünn mit Öl bepinselt und im Rohr knusprig gebacken werden. Überirdisch gut - wir haben zu dritt ganze 21 kleinere Röllchen als Vorspeise verdrückt, da wir nicht zu essen aufhören konnten :-)
In der Füllung sind Hackfleisch, Sojasprossen, Knoblauch, Ingwer, Weißkohl und Karotten. Gewürzt wird diese mit Reiswein und Sojasauce.

Samstag, 29. Mai 2010

Bento # 1 mit Gyozas und Mitarashi-Dango

Nachdem beim neuen Kochtopf-Blogevent "Essen für Unterwegs" aufgerufen wurde, Rezepte für leicht zu transportierende Speisen zu bloggen, fiel mein Blick erst mal aus dem Fenster. Grau, grauer, Nieselregen... Mit Picknick wird´s wohl in der nächsten Zeit nichts werden, der Mai fällt heuer ja buchstäblich ins Wasser! Naja, das miese Wetter sollte mich aber nicht davon ablenken, meinem Lieblingsbeschäftigung nachzugehen, nämlich in all meinen Rezeptbüchern und dem Internet nach leckeren Ideen zu stöbern, zu kombinieren, abzuwandeln und dann natürlich in der eigenen Küche auszuprobieren! :-)
Diesmal brauchte ich keine zehn Minuten zum Überlegen, was ich für den Blogevent bloggen würde - was passt denn besser zum Thema Take-Away als die typische japanische Bento-Lunchbox? Wer Bento nicht kennt, hier ist eine tolle Erklärung mit interessanten Infos!
Kurz zusammengefasst, ist in einer Bento-Lunchbox - wie der Name schon sagt - das Mittagessen der Japaner, welches so vielfältig und kunterbunt wie möglich sein sollte, dazu noch möglichst einfallsreich angerichtet und natürlich aus Zutaten bestehend, welche es lange ohne Kühlung aushalten und pima lauwarm verzehrt werden können, am besten mit den Fingern oder mit Stäbchen.
Bentos setzen sich traditionell aus vier Teilen Reis, drei Teilen Fleisch oder Fisch, zwei Teilen Gemüse und eventuell einem Teil Süßem zusammen.Neben Rohkost, bestehend aus zu Blumen geschnittenen Tomaten, Gurken und Karotten, in Häschenform gepressten Sushireis, einem Gemüse-Maki und ein paar Himbeeren bestand mein Bento aus Gyozas und Mitarahi-Dango.

Gyoza sind diese leckeren gebratenen und gedämpften japanischen Teigtaschen, welche mit Hackfleisch und Kraut gefüllt werden und kalt auch super schmecken. Als Nachspeise gab´s die Mitarashi-Dango, gedämpfte Reismehlkugeln mit einem Sirup aus Wasser, Zucker und - nicht wundern - Sojasauce! :-) Diese Kugeln stammen aus dem Shimogamo-Schrein in Kyōto. Sie wurden nach den Luftblasen benannt, die häufig im Mitarashi-Brunnen, an welchem sich Besucher Hände und Mund reinigen bevor sie den Schrein betreten, aufsteigen. In Japan werden sie gerne auf Festen gegessen. Super lecker und toll zum Transportieren, und wer weiß, vielleicht wird das Wetter ja doch noch besser und man kann die Bento-Box auf einer schönen bunten Sommerwiese auspacken... :-)

Sonntag, 16. Mai 2010

Knuspriges Schweine-Larb mit Chili-Limetten-Dressing

Larb ist - laut Internet jedenfalls - das Nationalgericht Laos, und hat sich mittlerweile auch bis in den Norden Thailands durchgeschlagen. Larb ist ein Fleischsalat, der bei Zimmertemperatur serviert wird und mit Hilfe kleiner Salatblätter in den Mund geschoben wird. Mein Larb besteht aus Schweinefleisch-Hackfleisch, das mit Zitronengras und braunem Zucker knusprig angebraten wird. Über dieses kommt dann ein phantastisches Dressing aus Ingwer, Fischsauce, Limettensaft und Chili. Aber das Beste daran sind die Mangostückchen, die zusammen mit rotem Zwiebl und Koriandergrün untergehoben werden!! Super fruchtig und aromatisch, und natürlich mit einem typischen südostasiatischen Hauch von Schärfe - so mag ich das! ;-)

Freitag, 7. Mai 2010

Hackfleischbällchen nach Szechuan-Art

In San Francisco  haben wir vor Jahren einmal Hackfleischbällchen in Szechuan-Art gegessen - damals haben sie uns aber gar nicht geschmeckt. Erst letztens musste ich wieder an den Urlaub damals denken, und beschloss die Bällchen so gut wie möglich selbst hinzukriegen. Die Szechuan-Sauce habe ich aus meinem China-Kochbuch bei einem Fischrezept gefunden, und habe sie zu braun gebratenen Fleischbällchen serviert. In den Hackfleischteig habe ich noch etwas Fischsauce, Sojasauce und Reiswein eingearbeitet um alles etwas chinesischer zu gestalten. Das Ganze wurde herrlich würzig, super aromatisch - wozu nach San Francisco reisen, wenn es aus der eigenen Küche um Welten besser schmeckt? ;-)

Samstag, 24. April 2010

Auf Bananenblatt gedämpfte Hackfleischspieße mit Zitronengras

Dieses leckere thailändische Gericht gab´s diese Woche einmal zu Abend, da wir am Naschmarkt endlich nach  jahrelanger Suche nach Bananenblättern fündig wurden :-)
Aus Hackfleisch, Fischsauce, Sojasauce, Koriander, Schalotten, Knoblauch, Chili und Galgant formt man Kugeln, die man dann dann auf dünn geschnittenes Zitronengras steckt und länglich formt. Im Bambusdämpfer gegart serviert man sie zu einer pikanten Sauce, bei uns gab´s diesen Dip dazu. Tolle Aromen, die da beim Dämpfen entstehen und einem engegenwehen, wenn man den Deckel abnimmt! Das Fleisch nimmt super das Aroma des Zitronengrases an.

Hackfleisch-Manti mit Joghurtsauce und Paprikabutter

Schon einmal vor Monaten gezaubert und seitdem eines meiner absoluten Lieblingsessen!!  Manti sind türkische Teigtäschchen, welche man aus Mehl, Eiern und Wasser herstellt. Gefüllt werden sie mit einer Mischung aus Hackfleisch, Paprikapulver, Petersilie und Zwiebel. Traditionell werden sie zu Dreiecken geformt, und sind so klein wie nur möglich - angeblich passen in der Türkei 40 solcher Nudeltaschen auf einen (!) Esslöffel! :-)
Da ich mir das aber nun wirklich nicht antun wollte, schummelte ich auch diesmal bei der Herstellung und - türkische Hobbyköche, bitte steinigt mich nicht - habe sie ruck-zuck in meiner Pastamaschine zu Raviolini geformt! :-) Geht sicher zehn Mal so schnell und schmecken tut´s doch gleich ;-) Darüber kommt dann eine Joghurtsauce mit Knoblauch und zerlassene Butter mit Paprikapulver. Herrlich pikant das Ganze! Sicher eine Kalorienbombe mit der Butter, aber der Geschmack ist einfach ein Gedicht!

Donnerstag, 1. April 2010

Äthiopischer Hackfleischtopf mit Okraschoten

Ein schneller Eintopf, der aber geschmacklich eine Wucht ist! :-) Hackfleisch wird zunächst einmal schön angebraten, pikant gewürzt und mit Tomaten abgelöscht. Nun kommen noch Okraschoten hinzu, alles lässt man vor sich hin köcheln - und schon ist es fertig! :-) Dies war meine erste Kocherfahrung mit Okraschoten, ich war total gespannt. Okra ist eines der ältesten Gemüse der Welt und stammt ursprünglich aus dem Hochland Äthiopiens. Die Ägypter wussten die Schoten zu schätzen und bauten sie schon vor über 3000 Jahren an den Ufern des Nils an. Heute werden sie auch in den USA, am Balkan, in Brasilien, der Türkei, Indien und in Südostasien gerne genossen. In Südostasien nennt man die Schote auch Lady´s Finger - mit etwas Phantasie erkennt man wirklich einen Finger! :-) Wird die Schote klein geschnitten in Suppen oder Eintöpfe gegeben, kommt es zu einer Schleimbildung, was nicht jedermanns Sache ist. Andererseits führt das zu einer schönen Sämigkeit. Um die Schleimbildung zu verhindern, sollte man nur den Stielansatz abschneiden, die Seitenwände aber nicht verletzen, und die Schoten vorher in Essigwasser einlegen und als ganze Schoten kochen. Für diesen Eintopf kam sie als ganzes hinein, mich störte der Schleim nicht, im Gegenteil, ich fand das Ganze total lecker!!  Der leicht herbe Ton der Okras hat mich etwas an Stachelbeeren erinnert. Ab jetzt wirds die leckere Schote sicher öfter geben. Meinen Mitesser haben die Okras allerdings nicht so begistern können - ist ja Geschmackssache! :-)


Samstag, 27. März 2010

Ameisen klettern auf Bäume

Eines meiner Lieblingsgerichte beim Chinesen, auf chinesisch heißt es Yi Shang Shu. Dieses Rezept habe ich aus meinem heiß geliebten Chinakochbuch, und wurde in den letzten Jahren schon mehrmals nachgekocht. Ist auch total einfach und schnell zuzubereiten, schon nach 20 Minuten steht eine herrlich duftende Pfanne am Tisch! :) Der Titel klingt schon etwas merkwürdig,die Erklärung  ist aber ganz einfach: Die Ameisen, das sind die Hackfleischbrösel, die zusammen mit Glasnudeln, den Bäumen, auf dem Teller landen. Gewürzt wird alles mit Sojasauce, Reiswein, Sesamöl, Chilis, Knoblauch und Ingwer. Besonders lecker finde ich immer die Frühlingszwiebel, die über das fertige Gericht gestreut werden.

Donnerstag, 11. März 2010

Gedämpfte Teigklöße mit Tomatensauce aus Tibet

Nach dem nepalesischen Kochabend letztens stand heute abend ein Gericht aus Tibet an, nämlich gedämpfte Teigklöße mit Hackfleischfüllung, genannt Momos. Im am höchsten gelegenen Land der Erde spielen Teigtaschen in -zig Variationen neben den Grundnahrungsmitteln wie Gerste, Rind-, Hammelfleisch und Milchprodukten eine große Rolle - und sind total lecker! :-) Momos ähneln chinesischen Jiaozi  und sind sehr mild. Leider habe ich keinen Pak-Choi bekommen und musste auf Chinakohl ausweichen. In die Tomatensauce habe ich noch etwas Sambal Oelek untergeschummelt, da irgendetwas gefehlt hat - danach fand ich sie perfekt :)

Donnerstag, 4. März 2010

Asiatisches 3 Gang-Menü für unter 9,99 Euro

Für dieses Event habe ich 3 Gerichte aus Asien zusammen- gestellt, aber nicht aus China oder Thailand, nein, es wird noch viel "exotischer": unsere Reise führt uns vom kalten Sibirien über Armenien bis nach Turkmenistan in Zentralasien. Überall dort werden die Speisen vielerorts noch großteils mit Grundnahrungsmitteln (sprich Brot, Reis, Kartoffeln, Mehl etc.) zubereitet, was dem Geschmack jedoch keinen Abbruch tut, im Gegenteil: da sieht man wieder, dass es nicht einem superteuren Einkauf bedarf um ein abwechslungsreiches und sättigendes Menü zu zaubern.
Eines haben Sibirien und Armenien gemeinsam: man liebt es sauer! Nirgends darf der obligatorische Klecks saure Sahne oder Essigsauce fehlen. In Turkmenistan hingegen liebt man es süß; Kalorien spielen keine Rolle, Hauptsache es schmeckt.
Enstanden sind: Sibirische Pelmeni, herzhaft gefüllt mit Sauerkraut, in einer Gemüsebrühe; Gefüllte Zwiebeln im Weinsud gegart aus Armenien; und als Dessert frittierte Butterteigknoten mit Honig aus Turkmenistan, zu denen ich ich natürlich das dortige Nationalgetränk servierte: starken grünen Tee.
Für alle Gerichte zusammen zahlte ich nur 10,81 Euro, was wirklich nicht viel ist, da es für 4 Personen war und die 2 Liter Öl zum Frittieren mitgerechnet sind. Ich habe alles was möglich war in größeren Mengen in Aktion gekauft und den Rest aufgehoben oder eingefroren, wobei man wirklich viel sparen kann! Bei der Butter, dem Fleisch und den Eiern habe ich auf gute Qualität geachtet, sie aber trotzdem sehr billig erstanden. Immer gibt es irgendwo gerade eine Aktion! Anstatt meiner geliebten selbstgemachten Brühe griff ich hierfür zur Fertigbrühe, um die Kosten genau zu berechnen. Hier also mein Menü für das Kochevent: Ein 3-Gang-Menü für unter 9,99 Euro pro Person?!

Samstag, 6. Februar 2010

Grüne Ravioli mit Zitronenhackfüllung

Mein Leibgericht: selbergemachte Ravioli mit allmöglichen Füllungen. Geht ja auch Ruck-Zuck mit meiner heiß geliebten Nudelmaschine mit Ravioliaufsatz! In meinem neuen Pastakochbuch fand ich dieses kreative Rezept, nach dem die Ravioli zuerst mit Petersilie grün eingefärbt, und dann mit einer zitronigen Hackfleischfülle gefüllt werden. Das mußte ich natürlich sofort testen! :-) Statt Lammhack mußte ich auf normales gemischtes Hackfleisch zurückgreifen.
Das erste Hineinbeißen kam einer kleinen Geschmacksexplosion gleich: außen der leckere, leicht nach Petersilie schmeckende Pastateig, und innen eine wunderbar frische zitronige Fleischfülle. Eine tolle Kombination!Wer keine Pastamaschine besitzt, kann die Ravioli sicher auch händisch formen.


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